Freitag, 18. September 2020

Rezension - Blutige Nachrichten von Stephen King


Seitenanzahl: 560 
Erschienen im Heyne Verlag 
ISBN: 9783453273078
Preis: 24,00 Euro
Ebook/ Kindle: 18,99 Euro

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Klappentext:

In der Vorweihnachtszeit richtet eine Paketbombe an einer Schule nahe Pittsburgh ein Massaker an. Kinder sterben. Holly Gibney verfolgt die furchtbaren Nachrichten im Fernsehen. Der Reporter vor Ort erinnert sie an den gestaltwandlerischen Outsider , den sie glaubt vor nicht allzu langer Zeit zur Strecke gebracht zu haben . Ist jene monströse, sich von Furcht nährende Kreatur wiedererwacht?


Rezension: 

Was ich über diesen Buch nicht wusste, ist, dass es mehrere Kurzgeschichten enthält und ein Roman welcher "Blutige Nachrichten" heißt. 

Die erste Geschichte über einen Jungen und einen alten Mann, der ein IPhone zu lieben lernt. Chucks Leben war die zweite Geschichte, die von einem Jungen handelt, der erwachsen wird und sich selbst am Lebensende sieht. Danach folgte dann der Hauptroman, nämlich Blutige Nachrichten. Es wurde von einem Postboten ein Paket an einer Schule abgegeben, welches ein Junge dann zu dem Empfänger bringen soll, wobei das Paket eine Bombe enthält, die dann explodiert. Natürlich wird so ein tragisches Ereignis im Fernsehen ausgestrahlt, wobei Holly, der Privatdedektivin, die schon bei Outsider eine Rolle gespielt hat, auffällt, dass der Mann Eigenarten an sich hat, welche sie damals schon bei ihrer Suche nach dem Outsider aufgefallen ist. Sie geht der Sache nach ohne Ralph, den Polizisten mit reinzuziehen, sie bringt sich in Gefahr, aber sie möchte diese Kreatur, die sich von dem Schmerz von Individuen nährt endlich komplett auslöschen. 
Anschließend folgt noch eine Kurzgeschichte, die "Die Ratte" genannt wurde. Hier hat ein junger Schriftsteller einen Traum, ein Buch zu schreiben und fährt dazu in eine kleine Hütte, um dort ungestört schreiben zu können, doch er ekältet sich und das Wetter soll auch schlecht werden.


Meine Meinung:

Da ich inzwischen ein echter Stephen King Fan geworden bin, hat mich natürlich sein neues Buch interessiert. Alle Geschichten sind sehr detailiert geschrieben, sehr emotional und tiefgehend. Vor allem die Beziehung von Mr. Harrigan und seinem jungen Freund, der ihn ein IPhone vorstellte, welches der alte Herr dann so vergötterte, dass er es sogar mit ins Grab nahm, bzw. es wurde ihn mit ins Grab gelegt. Es war eine ganz tolle Geschichte. Auch Chucks Geschichte war sehr interessant. Es hatte etwas von einer Dystopie, Zukunftsvoraussichten, wie es in vielen Büchern gibt. Sehr interessant.

Auch der Hauptroman war sehr spannend und fesselnd. Ich war ja froh, dass ich den Roman Outsider bereits gelesen hatte, denn so wusste ich schon worum es ging. Eine Folgegeschichte zu dem Roman. Ich musste erst überlegen wer nochmal Holly war, aber das fiel mir dann ein, als wieder eine kurze Personenbeschreibung in der Geschichte vorgenommen wurde. Wir erfahren auch etwas von ihrer Kindheit und von ihrer Mutter und Onkel, was sehr interessant war. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. 

Auch die letzte Kurzgeschichte hatte seinen eigenen Charme. Die Protagonisten hatten ihren eigenen Stil und waren super ausgearbeitet, was mir sehr viel Freude am Lesen gemacht hat. 


Meine Bewertung:


 

                                              

Mittwoch, 9. September 2020

Rezension: Die verlorene Frau von Emily Gunnis


Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Erschienen im Heyne Verlag
ISBN: 978-3453272897
Preis: 20,00 €
Ebook/ Kindle: 15,99 €

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Klappentext:


1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt.
2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten ...

Rezension:

1960...Der Krieg hat viele Männer gezeichnet. Auch der Vater von Rebecca hat eine Kriegsneurose und leidet unter den Spätfolgen. Albträume und Depressionen. Rebecca verliert ihre Mutter. Was ist passiert?

2014...Eine junge Mutter verschwindet mit ihrem Baby kurz nach der Geburt aus dem Krankenhaus. Die Schwester der Frau ist Journalistin und nutzt ihre Kontakte um sie zu finden. Die Mutter der beiden ist Rebecca. Was hat das Verschwinden der jungen Frau mit Rebecca zu tun und wird Mutter und Kind gefunden?

Meine Meinung:

Wie man leicht erkennt, ist dieses Buch sehr ähnlich dem ersten Buch der Autorin gestalten. Das erste Buch war wirklich mega spannend und ich dachte, das nächste wird es auch sein.

Leider muss ich sagen, dass es zwar sehr interessant beginnt, im Jahre 1960 und alles was in der Zeit passiert auch weiterhin spannend ist, aber die Zukunft ist ehrlicherweise sehr langweilig. Ich musste mich da wirklich zwingen weiterzulesen, weil ich dachte, es muss einfach spannend werden.
In der kurzen Zusammenfassung kann man gar nicht soviel schreiben, weil man zuviel verraten würde, deshalb hab ich es sehr kurz gehalten.

Aber mit zunehmenden Seiten wurde es immer spannender, was leider einige Zeit brauchte. Alles passte irgendwann zusammen und es war eine unglaubliche Geschichte mit unfassbar krasser Entstehungsgeschichte. Es hat sich wirklich gelohnt es zu Ende zu lesen und ich werde auch das nächste Buch von der Autorin wieder lesen.

Meine Bewertung:


 

Donnerstag, 30. April 2020

Rezension: Shining von Stephen King

Taschenbuch: 624 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404130894
Preis: 11,00 €
Kindle/ Ebook: 8,99 €

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Klappentext:

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. Der Alptraum beginnt

Rezension:

Jack ist trockener Alkoholiker. Dies hat ihn in der Vergangenheit schon oft in verschiedene negative Situationen gebracht. Mit seinem Freund Al ist er auf Sauftour gegangen, bis ein Ereignis die beiden Männer in die Wirklichkeit katapultiert hat und sie dadurch von einen Tag auf den anderen den Alkohol abgeschworen haben.
Als Al, Jack das Vorstellungsgespräch bei Mr. Ullmann, den Manager des Overlook besorgt, war er eine ganze Weile ohne Job.
Jetzt ist er über der Saison, an denen das Hotel keine Gäste hat der Hausmeister und kümmert sich um die Instandsetzung und die Bewachung dieses.
Doch das Overlook verbirgt Geheimnisse. Danny, der Sohn von Wendy und Jack ist hellsichtig und wird zuerst mit diesem furchtbaren Ort mit seinen Verbrechen konfrontiert.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, mit diesem Buch hab ich echt in die Scheisse gegriffen. Das war ja gar nicht meins. Ich war schon drauf und dran abzubrechen und holte mir deswegen einige Meinungen ein.
Diese fielen so unterschiedlich aus, dass ich gar nicht erst hätte fragen brauchen, denn der Eine sagt, dass es sein bestes Buch ist, der Nächste wiedrum, dass es sein schlechtestes Werk war.

Da ich aber schon bis 75 % gelesen hatte, dachte ich, jetzt kannst das auch beenden. Mal sehen was noch kommt. Und ja, die letzten 10 % waren dann spannend, weil endlich mal was passiert ist. Aber aufs ganze Buch auszulegen, fand ich es einfach nur langweilig. Ich hab mich nur drchgequält und dachte, woher dieser Klappentext. Es passiert überhaupt nichts.

Jetzt werde ich mir den zweiten Teil auch noch antun, weil es mich interessiert und ich hoffe, dass es besser ist. Dieses werde ich mir aber in Form des Hörbuchs reinziehen.

Meine Bewertung:

Freitag, 24. April 2020

Rezension: Der Outsider von Stephen King

Gebundene Ausgabe: 752 Seiten
Erschienen im Heyne Verlag
ISBN: 978-3453271845
Preis: 26,00 €
Ebook/Kindle: 9,99 €
Taschenbuch: 12,99 €

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Klappentext:

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Rezension:

Terry Maitland wird vor den Augen seiner Baseballmannschaft von der Polizei verhaftet. In aller Öffentlichkeit, weil die Tat die er begangen hat einfach so abartig ist, dass es alle Welt mitbekommen muss. Ein Junge wird im Stadtpark gefunden. Er ist tot, er wurde gebissen, es fehlen Körperteile und er wurde mit einem Stock vergewaltigt. Alle DNA Spuren und Zeugenaussagen führen zu dem Trainer, welcher auch der von Ralphs Sohn ist. Ralph verspürt nur Hass.
Aber Terry Maitland schwört Stein auf Bein, dass er dem Jungen nichts getan hat. Außerdem kann bewiesen werden, dass er zum Zeitpunkt des Mordes gar nicht in der Stadt war. Wie kann es sein, dass ein Mensch an zwei Orten gleichzeitig sein kann?

Meine Meinung:

Ich bin total begeistert von den Büchern von Stephen King. Und das Gute daran ist, dass es noch jede Menge davon gibt.
Auch dieses Buch wurde von sehr vielen Lesern als sehr sehr gut beurteilt und ich kann es natürlich bestätigen.
Es fängt mit der Aussage der Zeugen an, eine Vernehmung. Terry Maitland wurde von verschiedenen Personen deutlich gesehen, dazu noch die DNA Spuren an dem Tatort und der Leiche. Der Fall scheint klar zu sein. Er muss der Täter sein.
Doch wie erklärt man sich, dass er an dem Tag ganz woanders war... Das bleibt die ganze Zeit ein Rätsel. Es wird leider auch ziemlich lang gezogen. Aber im weiteren Verlauf der Geschichte wird es wieder sehr spannend. Nämlich da, wo Holly ins Spiel kommt und kurz davor.
Ich muss sagen, dass ich noch nie ein Buch gelesen habe, wo es mich gegruselt hat und wo ich froh war, dass ich in der letzten Etage eines Plattenbaus wohne. Ich hatte stellenweise wirklich Angst und hab Gänsehaut bekommen.
Und mich hat diese Geschichte an einen Horrorfilm erinnert, der 2001 erschienen ist. Ein Horrorfilm, der es auch geschafft hat, dass ich wirklich panische Angst bekommen hatte. Aber welcher das ist, verrate ich natürlich nicht. Das findet man heraus, wenn man das Buch liest.

Meine Bewertung:

  

Sonntag, 19. April 2020

Rezension: Der Anschlag von Stephen King

Print Ausgabe: 1057 Seiten
Erschienen im Heyne Verlag
als Print Format derzeit nur Gebraucht verfügbar
als Kindle 9,99 € oder Hörbuch bzw. Audible

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Klappentext:

Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt – Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.

Rezension:

Al hat ein Diner und Al ist krank. Er ruft Jake an. Ein guter Freund und Stammgast in seinem Lokal. Er zeigt ihm den Zugang zur Vergangenheit. Wenn Jake die Stufen zu seinem Vorratskeller hinuntergeht, befindet er sich im Jahre 1958.
Al hat eine Aufgabe, die er nicht mehr selbst bewerkstelligen kann, weswegen er Jake darum bittet. Er soll den Mord an JFK verhindern. Durch verschiedene Besuche die Al schon in die Vergangenheit unternommen hat, hat er Geld gesammelt, das Jake für die erste Zeit über die Runden helfen soll. Außerdem hat er einige Notizen gemacht, die Jake die Aufgabe erleichtern und helfen soll.
Jake macht sich auf den Weg, doch die Vergangenheit will sich nicht verändern lassen und legt ihm einige Steine in den Weg.

Meine Meinung:

Laut anderen Klappentexten, wo viel mehr verraten wird, denkt man das ist ein Roman mit total viel trockener Politik, da es um den Anschlag auf JFK geht. Doch dem ist nicht so. Es ist zwar das Ziel von Jake dorthin zu kommen, aber da er erst 1958 die Vergangenheit betritt, aber der Anschlag erst 1963 stattfindet muss er ja die Zeit irgendwie verbringen. In der Zeit sucht er natürlich nach Informationen zu dem Attentäter, er muss Geld beschaffen, sich eine Bleibe suchen und er hat sich nicht nur vorgenommen den Tod von JFK zu verhindern. Zu dem Punkt großer Gefühle kann man sich ja schon denken, was damit gemeint ist. Natürlich eine Frau.
Es war so unglaublich spannend, dass ich in vier Tagen diese über 1000 Seiten in 27 Stunden gelesen habe. Es gab auch einen Abschnitt, den ich bisschen öde fand, der aber durchaus wichtig ist.
Aber da der Rest des Buches, sogar der Beginn war gleich sehr interessant, total mega war, ist das Gesamtwerk einfach nur großes Kino. Es hat sich gelohnt über diesen Abschnitt zu kommen.
Auf mich wartet jetzt das nächste Buch von ihm.

Meine Bewertung:

 

Mittwoch, 15. April 2020

Rezension: Das Institut von Stephen King

Hörbuch mit ca. 21 Stunden Spielzeit

Sprecher: David Nathan

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Klappentext:

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Endringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Luke erfährt, dass andere Kinder vor ihnen nach einer Testreihe verschwanden. Und nie zurückkehrten.

Rezension:

Luke ist 12 Jahre alt, hochbegabt und hat eine große Zukunft vor sich. Zusammen mit seinen Eltern möchte er in die Nähe seiner zwei auserwählten Universitäten ziehen. Seine Eltern freuen sich, dass sie so ein schlaues Kind haben, dass wahrscheinlich sogar telepatische Fähigkeiten besitzt, doch es wäre auch nicht schlimm, wenn Luke ein "normales Kind" wäre.

Eines Nachts dringen zwei Leute in Lukes Haus ein. Er schläft. Seine Eltern nicht. Sie werden ermordet, Luke wird betäubt und entführt. Er wacht allerdings in seinem Zimmer auf, doch hat dieses kein Fenster. Als er das Zimmer verlässt und sich in dem Gebäude umsieht, in dem er sich befindet, stellt er fest, dass er nicht mehr dort ist, wo er eingeschlafen ist. Er trifft auf Kalisha, die ihm seltsame Sachen erzählt. Außerdem gibt es noch mehr Kinder dort.

Meine Meinung:

Ich habe mich mal wieder an Stephen King getraut. Das letzte Buch, dass ich von ihm gelesen habe, war ES.
ES ist auch ein sehr dickes Buch gewesen, aber nicht eine Stelle langweilig. Da dieses Buch leider beim Bloggerportal vergriffen war, habe ich es als Audiobook bekommen. Danke dafür.

Ich bin absolut total begeistert von diesem Buch, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ab da wo Luke entführt wurde, hatte mich das Buch sowas von in den Bann gezogen, dass ich quasi ohne Pause durchgehört habe. Leider war der Tag irgendwann zu Ende und ich bin eingeschlafen, so dass ich dann am nächsten Tag glaube ich an die 12 Stunden bis zum Schluss gehört habe.

Das Buch beginnt ja ganz eigenartig. Wir lernen Tim kennen, der seinen Platz in einem Flug von New York an einen FBI Agenten gegen Bezahlung abgibt. Er zieht von Stadt zu Stadt, bis er einen Job als Nachtklopfer bekommt und Wendy kennenlernt.

Irgendwann verlässt die Geschichte Tim und wir lernen Luke und seine Eltern kennen. Auch dieses Kapitel ist noch nicht das Spannenste, doch irgendwann kommen die Einbrecher, töten Lukes und Eltern und entführen ihn in das Institut für besondere Kinder. Alle Kinder, die dort leben, natürlich nicht freiwillig, müssen sich verschiedene Tests unterziehen, die nicht sehr angenehm sind. Luke kann es nicht fassen, was dort geschieht. Was für Menschen sind so bösartig skrupelos und quälen kleine Kinder.

Luke freundet sich mit den anderen Kindern an und versucht mit der Situation so gut klar zu kommen, wie es eben geht. Er lässt sich nichts gefallen, hält auch nicht mit seiner Meinung hinterm Berg, dass auf einer Skala von 1 bis 10 hier rauszukommen, eine 11 ist. Er eckt dadurch mit den Erwachsenen an und verbirgt auch einiges vor ihnen.

Mehr möchte ich nicht verraten. Das Buch war so mega interessant, eben typisch Stephen King. Diese Geschichte wäre eine gute Serienverfilmung, da soviel passiert ist und es einfach jede Minute total spannend war. Unbedingt lesen.

Meine Bewertung:

  




Mittwoch, 19. Februar 2020

Rezension: Der Keller von Sabine Thiesler

Gebundenes Buch: 480 Seiten
Erschienen im Heyne Verlag
ISBN: 978-3453271487
Preis: 20,00 €
Ebook:/Kindle: 15,99 €

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Klappentext:

Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und freuen sich auf ihr erstes Kind. Da erreicht Hannah der Hilferuf ihres Vaters: Ihre Mutter sei depressiv und selbstmordgefährdet, Hannah möge doch bitte kommen. Trotz ihrer Schwangerschaft fliegt sie in die Toskana, wo ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Im Flugzeug lernt sie einen charmanten Herrn kennen, und da der Flieger erst am späten Abend in Florenz landet, nimmt sie die Einladung des sympathischen Fremden zu einem Abendessen in seinem Palazzo gerne an. Seitdem gibt es von Hannah kein Lebenszeichen mehr. Ihre Familie ist vollkommen verzweifelt, und auch die Polizei ist ratlos. Denn Hannah ist nicht die letzte junge Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet.

Rezension:

Hannah möchte zu ihren Eltern fliegen, da ihre Mutter schwer krank ist. Da sie aber schwanger ist, findet ihr Mann, dass sie nicht fliegen sollte und eine hitzige Diskussion entsteht, die in einem Streit endet, den Hannah aber für sich entscheiden kann, denn sie fliegt. Als sie von einem anderen Fluggast in seinem Palazzo zum Essen und zur Übernachtung eingeladen wird, geht sie gerne mit. Jedoch hört man danach von Hannah nichts mehr. Heiko wundert sich, dass seine Frau nie bei ihren Eltern angekommen ist und schaltet die Polizei ein.

Meine Meinung:

Ich bin zufällig im Bloggerportal auf das Buch gestoßen und hab mich mal wieder sehr vom Cover reizen lassen. Leider lese ich gerne abartige Sachen. Jedoch hab ich das in diesem Buch vermisst. Der Anfang war spannend, doch man hat nicht erfahren was mit Hannah passiert. Stattdessen geht es mit der Kindheit von Daniel weiter, was nicht unbedingt uninteressant war, aber man hatte das Gefühl, dass die anhaltene Spannungsphase um Hannah einfach abbricht.
Auch über Daniels Frau erfahren wir einiges. Das war alles der Mittelteil, der teilweise nicht so toll war. Auch gegen Ende waren viele Phasen wo ich gerne weitergeblättert hätte.
Aber, dann ging es dem Ende zu und das war wirklich unglaublich spannend. Ich habe immer schneller gelesen, weil ich wissen wollte, wie es denn jetzt endet. Ich habe auch gesehen, dass es noch mehr Romane von der Autorin gibt. Ich werde mir diese demnächst auch vornehmen.
Leider hat man während des Lesens erkannt, dass es eine deutsche Autorin ist. Es ist komisch, aber Bücher von amerikanischen Autoren sind irgendwie besser. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Meine Bewertung: