Mittwoch, 14. April 2021

Rezension: Die Tuchvilla von Anne Jacobs


Taschenbuch:704 Seiten
Erschienen im Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3734110177
Preis: 10,99 €
Ebook:/Kindle: 9,99 €

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Klappentext:

Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …

Rezension:

Marie ist im Waisenhaus groß geworden und hatte bisher kein schönes Leben. Sie musste sich alles hart erkämpfen und hat schon mehrere Anstellungen gehabt, die für sie nicht machbar waren. Zuletzt hatte sie einen Blutsturz und wurde deshalb wieder zurück ins Waisenhaus gebracht. Johann Melzer, der Herr der Familie Melzer, welche eine Tuchfabrik besitzen und ein großes Herrenhaus erklärt sich bereit Marie als Küchenhilfe einzustellen. Dort geht sie der Köchin zur Hand und erledigt auch andere Arbeiten, die die Dienstboten ihr auftragen.
Katharina mag Marie sehr und verbringt Zeit mit ihr. Auch der junge Herr, der Sohn Paul Melzer findet Gefallen an Marie.

Meine Meinung:

Eine wunderbare historische Buchreihe. Sowas lese ich wirklich mal wieder sehr gerne. Wahrscheinlich ist der erste Band ein sogenannter Einstieg, denn es ging wirklich echt schleppend voran bis es mal spannend wurde. Ich hab das Buch öfter weggelegt um Serien auf Netflix zu schauen. Aber das Durchhalten bis zum Schluss hat sich gelohnt.
Wir tauchen ein in das Leben einer reichen Familie im Jahre 1913. Die Fabrik zum Herstellen der Stoffe bringt viel Geld ein und die Familie kann sich ein gutes Leben leisten, umgeben von Dienstboten, die all ihre Wünsche erfüllen.
Man lernt zu Beginn auch die Angestellten des Hauses kennen. Es gibt eine Köchin, eine Kammerzofe, Dienstboten und Marie wird Küchenhilfe. Die Angstellten arbeiten von Morgens bis Abends, jedoch genießen sie trotzdem ihr Leben und sind stolz in der Tuchvilla zu arbeiten. Dort leben und speisen sie auch.
Obwohl am Anfang sehr die Angestellten im Fokus standen, was eher nicht so spannend war, war es wichtig deren Rolle in der Villa kennenzulernen.
Herr Melzer hat ein Geheimnis was Marie betrifft, dass irgendwann auch ans Tageslicht kommt. Aber bis es soweit ist, wird das Buch echt spannend und man kann es nicht mehr weglegen.
Katharina wird hier als kleines Kind hingestellt, dass zwar 18 Jahre alt wird, aber total naiv und kindisch dargestellt wird. Die Töchter sollen demnächst in den Hafen der Ehe einfahren, was ich mir bei Katharina überhaupt nicht vorstellen kann.
Aber mal sehen wie es im zweiten Band weitergeht. Das Buch bekommt von mir nur vier Sterne, weil ich es schrecklich langweilig fand zu Beginn, vor allem mit diesem Tanzball.

Meine Bewertung:




Mittwoch, 31. März 2021

Rezension: Die Wälder von Melanie Raabe

 


Taschenbuch: 432 Seiten
Erschienen im btb Verlag
ISBN: 978-3442757534
Preis: 16,00 €
Ebook:/Kindle: 9,99 €

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Klappentext:

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte ...

Rezension:

Als Nina von einer anstrengenden Schicht nach Hause kommt, erhält sie einen Anruf von Rita, Tims Mutter, die ihr mitteilt, dass Tim gestorben sei. Nina ist unendlich traurig und geschockt, vor allem weil er sie angerufen hat und sie vergessen hat ihn zu zurückzurufen. Sie findet einen Brief, in dem Tim ihr schreibt, dass er das letzte Puzzleteil der Wälder gefunden hat und was er vorhat. Und falls ihm was passieren sollte, dass Nina es für ihn tun soll. Sie soll Tims Schwester finden, die vor vielen Jahren einfach in den Wäldern verschwand und nie wieder gesehen wurde...

Meine Meinung:

Das Buch war wieder ein echter Glücksgriff. Schon nach den ersten 30 Seiten war ich total gefesselt. Das Buch ist in zwei Stränge geteilt die sich immer wieder abwechseln. Sie beschreibt das Leben im Dorf von Winnie, Peter, Eddie und Kante die als Kinder befreundet waren.
Nina folgt natürlich Tims Wunsch und versucht ihr Glück. Es ist sehr spannend und hat mich nur 3 Tage beschäftigt, obwohl ich noch arbeiten musste. Während man am Anfang noch gefragt hatte was der zweite Zeitstrang ist, wusste man kurz vor Ende erst was es damit auf sich hat.
Wenn ich noch mehr schreibe spoilere ich, also lass ich es und empfehle es einfach nur dringend weiter.

Meine Bewertung:



Montag, 22. März 2021

Rezension: Wünsch dir was von Kirsten Storm


 Taschenbuch: 360 Seiten
 Erschienen am 9. September 2019
 ISBN: 978-3748174103
 Preis: 12,99 €
 Ebook:/Kindle: 0 Euro über Prime gratis lesen
 

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 Klappentext:

 
Was geschieht, wenn Wünsche gefährlich werden?

***
In Romys Leben läuft gerade alles nach Wunsch. Bis sie entführt wird. Plötzlich sieht sie sich mit einer Welt konfrontiert, in der Magie nicht nur in Büchern existiert und Wünsche durch bloße Willenskraft in Erfüllung gehen. Romy setzt alles daran, wieder nach Hause zu gelangen. Doch leichter gesagt als getan, denn ihre Entführer haben sie nicht willkürlich ausgewählt. Und es gibt da jemanden, der ihre Gefühle ordentlich durcheinanderbringt ...

Rezension:

Romy ist glücklich, denn ihr Leben ist in Ordnung. Als sie ihren Erfolg in einer Bar feiern, versucht Ella, ihre Freundin zu verkuppelt und sie treffen auf Aydem, der ganz und gar alles missversteht und meint Romy sei zu eine Dirne. Das gesamte Gespräch scheint ihn zu irritieren, denn als er Romy am nächsten Tag an deren Arbeitsstelle aufsucht entschuldigt er sich für sein Unverständnis, was die Kunden sehr belustigt und Romy sehr peinlich ist.
Als er Ella und Romy schließlich einlädt sein Pferd sich anzuschauen wird Romy weich und reitet mit ihm aus. So landet sie in einer Welt die sie bisher nicht kannte. Sie soll eine Auserwählte und in der Lage sein Wünsche zu erfüllen. Romy denkt sie ist in einem falschen Film und möchte alsbald nach Hause.

Meine Meinung:

Nach einer Empfehlung hab ich mir dieses Buch bei Audible gekauft. Ich fand es vom Klappentext her sehr interessant. Auch die Sprechstimme von dem Roman ist sehr ansprechend, so dass es Spaß gemacht hat zuzuhören. Es ist ein sehr humorvolles Buch, vor allem weil Aydem sich mit den Dingen auf der Erde so wenig auskennt.
Als Romy schließlich in der neuen Welt ankommt, um da die Misaya zu sein, ändert sich alles. Es gibt Zauber, Magie und eigenartige Lebewesen. Die Katze die ihr folgt ist auch sehr witzig. Hat ein bisschen was von Alice im Wunderland.
Obwohl es ein Buch für Jugendliche ist, kann man es auch als schon älteres Mädchen gut lesen, bzw. hören. Es entführt einen in die Welt der Magie und ist sehr hübsch gemacht.
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, denn es gibt noch drei weitere Bände.

Meine Bewertung:



Mittwoch, 17. März 2021

Rezension: Der Verehrer von Charlotte Link


Taschenbuch: 512 Seiten
Erschienen im Verlag Blanvalet
ISBN: 978-3734107870
Preis: 11,00 €
Ebook:/Kindle: 9,99 €

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Klappentext:


Wenn die Liebe zur Gefahr wird, brauchst du all deine Kraft und Entschlossenheit, um dein Leben zu retten …

Als in einem Waldstück die Leiche einer kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst ein weiteres Verbrechen führt zu neuen Ansatzpunkten und zu einer Frau, die noch nicht ahnt, dass sie das nächste Opfer sein könnte.

Rezension:

Leona Dorn kommt von ihrem Zahnarzttermin. Plötzlich fällt etwas von oben fast auf sie herab. Sie muss mit Erschrecken feststellen, dass es eine junge Frau ist, die sich von einem Haus in Tod gestürzt hat.
Nach dem ersten Schock lernt sie die Nachbarin der jungen Frau kennen, die sehr viel Kontakt mit ihr hatte und ihr erzählt, dass sie sich wegen ihrem Ex Mann das Leben genommen hat.
Als Leona ein paar Tage später auf der Beerdigung den Bruder der Verstorbenen kennenlernt, weiß sie noch nicht, was die Zukunft für sie bereithält.

Einige Zeit davor wird in einem Wald die Leiche einer jungen Frau gefunden, die dort ganz brutal ermordert an einem Baum gefesselt wurde. Es ist die Schwester von Lisa, die Anna seit sechs Jahren nicht mehr gesehen hat. Sie muss die Leiche identifizieren und dann weiter ihren krebskranken Vater versorgen. Es ist nicht leicht für beide und wer hat Anna das bloß angetan.

Meine Meinung:

Die Autorin hat hier wieder einen sehr spannenden Roman geschrieben, der mich gleich zu Beginn in seinen Bann gezogen hat. Wir lesen aus der Perspektive von Lisa und von Leona und wissen natürlich noch nicht wann sich die beiden Zeitstränge ineinander fügen.

Es passiert viel bei Leona und es ist wohl kein Geheimnis, dass sie näheren Kontakt zu Robert, dem Bruder der Verstorbenen bekommt. Leona verliebt sich und ihr Ex Mann Wolfgang hat die ganze Zeit ein komisches Gefühl.
Die Autorin beschreibt in ihrem Buch ganz klar die Vorgehensweise eines Psychopathen mit sehr viel Wissen. Es ist so spannend zu lesen, von Anfang bis Ende. Wie immer ein sehr gelungenes Werk.

Meine Bewertung:



Dienstag, 9. März 2021

Rezension: Die Perlenschwester von Lucinda Ryley

 


Taschenbuch: 704 Seiten
Erscheinen im Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442489213
Preis: 10,99 €
Ebook:/Kindle: 10,99 €

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Klappentext:

Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis auf ihre Vorgeschichte – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Während ihrer Reise dorthin fällt CeCe durch einen geheimnisvollen Mann Kittys Biografie in die Hände, eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...

Rezension: 

Gerade als Star, die Schwester von CeCe soviel auf Reisen ist und sie sich selbst einsam fühlt, hat sie das Bedürfnis zu reisen. Ihr Ziel ist Australien, doch vorher macht sie Halt in Thailand, genau zu Weihnachten und Silvester, wo die Zimmer der Hotels meistens ausgebucht sind. So auch hier, aber da sie den Hotelbesitzer kennt, hat sie Glück und erwischt noch ein Zimmer, das der dann aber später selbst wieder beansprucht. So kommt es, dass CeCe auf einen Mann trifft, der ihr für einige Tage die Gastfreundschaft anbietet. Sie erzählt ihm von ihrer Adoption und der Suche nach ihrer leiblichen Familie und er besorgt für die Biografie von Kitty Mercer, mit der ihre Geschichte anfängt. 

Meine Meinung:

Man lernt in dem Vorgänger-Band immer schon bisschen die Person kennen, die im nächsten Band ihre Familie sucht. So ist es diesmal CeCe, die unter einer Rechtschreibschwäche leidet, aber dafür künstlerisch sehr begabt ist. Sie sieht ein, dass Star und sie ihre eigenen Wege gehen müssen und bricht auf ihre Familie ebenfalls zu suchen. Bevor sie letzendlich in Australien ankommt, ist sie noch eine Weile in Thailand. Bevor man letztendlich in der Vergangenheit liest, macht die Protagonistin erst den entscheidenen Schritt, und somit lernen wir sie besser kennen. Das ist in allen Bänden so.
Der Anfang war echt gut und das ging bis zur Mitte des Romans. Im zweiten Drittel beginnt dann ja die Geschichte mit Kitty Mercer. Die Passagen aus der Vergangenheit sind immer total spannend geschrieben. Aber bei der Hälfte des Buches fing ich plötzlich an mich etwas zu langweilen. Es war allerdings ein Teil der Geschichte der echt wichtig war und dazugehörte. Aber danach wurde es wieder total spannend. Wie in jedem Band der sieben Schwestern ging es auch hier wieder um Liebe, Tod, Emotionen, natürlich Familie und eine Branche, um berühmte Persönlichkeiten. Es war wieder ein sehr gelungenes Buch und kann es nur weiterempfehlen.

Meine Bewertung:



Samstag, 6. März 2021

Rezension: Die Schattenschwester von Lucinda Riley

Taschenbuch: 736 Seiten
Erschienen im Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442487455
Preis: 10,99 €
Ebook/Kindle: 10,99 €

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Klappentext:

Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau, der es nie gelang, aus dem Schatten ihrer Schwester CeCe herauszutreten. Als ihr geliebter Vater Pa Salt stirbt, steht Star plötzlich an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen der Familie ist auch sie ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt: die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Star folgt diesen Spuren, die sie auf ein wunderbares Anwesen in Kent und in die Rosengärten des Lake District im vergangenen Jahrhundert führen. Ganz langsam beginnt sie, ihr eigenes Leben zu entdecken – und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ... 

Rezension:

Als Star soweit ist, sich ihrer Herkunft zu stellen, macht sie sich auf den Weg in die Buchhandlung, die ihr Adoptivvater Pa Salt ihr als Hinweis mitgegeben hat. Dort trifft sie Orlando, den Inhaber, der ihr einen Job anbietet. Da Star sowieso momentan keine feste Arbeit hat, trifft es sich gut. Dort spricht sie Orlando auf ihr Anliegen an und er hat tatsächlich ein paar Anhaltspunkte. Stars Weg führt sie auf ein großes Familienanwesen in Kent, wo sie den Bruder des Inhabers kennenlernt, aber auch den kleinen Rory, mit dem sie sich gleich sehr gut versteht. Als die Hausherrin für ein paar Tage nach Frankreich muss, erklärt sie sich bereit mit Orlando für Rory zu sorgen. Maus, der Bruder von Orlando gibt ihr die Tagebücher von Flora, die sie ihr ganzes Leben lang geführt hat. Star beginnt zu lesen wie ihre Herkunftgeschichte beginnt.

Meine Meinung:

Die Geschichten um die Herkunft der Mädchen sind so toll. Immer wieder fällt der Autorin etwas Neues ein. Man fragt sich bei jedem Band immer nur, von welcher berühmten Persönlichkeit wohl dieses Mädchen abstammt. Und jedes Mal wird Pa Salt gesehen. So langsam glaube ich nicht mehr, dass er wirklich tot ist. Das ganze hat einen bestimmten Sinn, den wir wahrscheinlich erst im letzten Band erfahren.
Wir lernen Star kennen und CeeCe, die beiden Schwestern wohnen zusammen und sind unzertrennlich. Star ist natürlich wegen der Nachforschung ihrer Herkunft öfter weg und das findet CeCe nicht so toll. Da merkt man, wie eng eigentlich das Verhältnis der beiden Schwestern zueinander ist.
Wahnsinn toll ist auch wieder die Geschichte der Vergangenheit um Flora McNichol. Eine Frau die alles opfert, nur damit ihre Lieben es gut haben. Bis zum Schluss ist immer noch nicht klar, wie Star in die Familie passt.
Aber auch bei diesem Band fehlt es nicht an Spannung. Ein Buch, das nicht müde macht, wenn man es Abends im Bett liest. Wirklich sehr spannend, emotional und interessant mit geschichtlichem Hintergrund und ganz viel Liebe geschrieben. Sehr zu empfehlen.

Meine Bewertung



Samstag, 27. Februar 2021

Rezension: Die Nachbarin von Caroline Corcoran

 

Broschiert: 448 Seiten
Erschienen im Heyne Verlag
ISBN: 978-3453580800
Preis: 12,99 €
Kindle:/Ebook: 9,99 €

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Klappentext:


SIE KANN DICH HÖREN. SIE KANN DICH SEHEN.
SIE KANN SICH NEHMEN, WAS DIR GEHÖRT.


In Lexies Leben scheint alles perfekt: Sie liebt ihren Freund Tom, die beiden planen eine Familie, und sie wohnen in einem eleganten Apartment mitten in London, das keine Wünsche offen lässt. Doch Lexies Idylle trügt. Wenn sie allein ist, lauscht sie den Geräuschen aus der Nachbarwohnung. Und stellt sich dabei das mondäne Leben ihrer Nachbarin vor ... Harriet führt ein ausschweifendes Leben voller wilder Partys, ihr Leben ist ein Abenteuer. Nur selten gesteht sie sich ein, wie unglücklich sie in Wahrheit ist. Sie wünscht sich einen Freund wie Tom. Sie möchte das Leben ihrer Nachbarin Lexie. Und sie ist bereit, alles zu tun, damit dieses Leben ihr gehört 


Rezension:

Lexie und Harriet leben in einem eleganten Arpartment, genau Wand an Wand. Manchmal kann Lexie hören wie Harriet Klavier spielt und singt, und manchmal kann Harriet hören wie Lexie und Tom Sex haben.
Der Fahrstuhl in dem Gebäude wird immer nur von einer Person benutzt und als Harriet eines Tages in ihre Wohnung zurückkehren will ist dieser besetzt von einem Mann. Sie denkt sofort an ihren Ex, der ihm so unwahrscheinlich ähnlich sieht. Tom fährt hoch und Harriet nimmt die Treppe und sieht ihn dann in die Wohnung neben ihrer gehen. Es ist ihr Nachbar. Jetzt lauscht sie noch öfter den Geräuschen nebenan und erfährt so einiges über Lexie und Tom, der ein guter Ehemann zu sein scheint und seine Frau auf Händen trägt. Harriet will ihn. 

Lexie und Tom versuchen ein Kind zu bekommen. Das geht schon Jahre so und es will einfach nicht klappen. Sex gibt es auf Termin und Streit ist vorprogrammiert. Oft lauscht Lexie den Geräuschen ihrer Nachbarwohnung. Harriet scheint ein tolles Leben zu haben. Sie ist Komponistin und spielt Klavier. Lexie beneidet sie.

Meine Meinung:

Wir lesen immer zwei Zeitstränge in der Gegenwart. Da wir zwei Hauptpersonen haben, die Lexie und Harriet sind, erleben wir gerade was sie machen.
Lexie beneidet Harriet total in dem was sie macht, wobei Harriet lieber Lexies Leben möchte und mit allen Mitteln versucht das umzusetzen.
Wir tauchen ein in die Vergangenheit von Lexie und Harriet, denn Harriet hatte eine Beziehung mit einem Mann den sie sehr geliebt hat. Sie wurde verlassen und verkraftet es nicht. Deswegen ist sie furchtbar neidisch auf Lexie.
Ich persönlich finde die Passagen um Harriet total interessant und spannend, wobei die von Lexie mich eher ermüdet haben, aber das ist Geschmackssache. Es ging eben bei Lexie viel um die Schwangerschaft.
Was da Ende anbelangt, das war mega spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und hab einfach nur mitgefiebert. Sowas krankes hab ich schon lange nicht mehr gelesen und es war großartig. Das ist für mich Unterhaltung.

Meine Bewertung: